Spannende neue Mietobjekte für Vorarlberg

Roberto Maier hat mit seiner Firmengruppe die vergangenen Mona- te intensiv für die Weiterentwick- lung verschiedenster Projekte genutzt. Der Immobilienmanager hat sich im letzten Jahr gleich mehrere spannende Areale gesichert und erzählt im Gespräch, was auf dem Rankweiler Sternenareal oder im Dornbirner Haslach geplant ist.

Herr Maier, der ImmoAgentur geht es gut?

Roberto Maier: „Hervorragend, vielen Dank. Wir hatten im Lockdown nur für einen kleinen Teil des Teams Kurzarbeit – und dies für nur sehr kurze Zeit angemeldet gehabt und sind alle wieder längst im Dienst. Insbesondere unsere Facility-Tochterfirma ImmoCare ist bis unter die Hutschnur ausgelastet. Aktuell finalisieren wir den Innenausbau von 21 Wohnungen in der ehemaligen Stickerei Altach. Ende Jahr können die Räumlichkeiten an die Mieter übergeben werden. Wir schaffen Wohnraum – bis Ende nächsten Jahres finalisieren wir 200 Mietwohnungen für Vorarlberg! Heimische Unternehmen profitieren von 10 Mio. Euro Auftragsvolumen.“

Neue Projekte werden mit Partnern aus der Baubranche realisiert?

Roberto Maier: „Ja, topaktuell ist eine Wohnanlage in Hohenems (siehe Bild), die wir mit renommierten Partnern realisieren. In der Nähe des Hornbachmarktes und der Schweizer Grenze entstehen 51 Ein- und Zweizimmerwohnungen, die wir vermieten. Die zwei dreigeschoßigen Gebäudekörper verfügen über Terrassen und große Balkone. Die Wohnungen werden mit großen Fensterflächen ausgestattet, sind lichtdurchflutet und barrierefrei mit einem Personenaufzug erschlossen. Die Beheizung erfolgt mit einer Wärmepumpe und verfügt über eine Photovoltaikanlage.“

Welche Größe haben die Wohnungen denn?

Roberto Maier: „Die Wohnungsgrößen von 27 m2, 35 m2, 37 m2, 39 m2 und 50 m2 sind für die aktuelle Marktnachfrage ideal. Es herrscht bereits Interesse von verschiedenen Unternehmen, Apartments für ihre Mitarbeiter anzumieten. Ich freue mich schon auf die Fertigstellung dieser Gebäude, die in Massivbauweise ausgeführt werden und mit eleganten Geländern aus Glas punkten.“

Was geschieht mit dem Haslachareal in Dornbirn?

Roberto Maier: „Wir haben das ganze Areal erworben und zugesichert, dass hier eine Gastronomie erhalten bleibt. Der beliebte Gasthof ist nun frisch verpachtet und wird Mitte Juli wieder als Pizzeria Haslach eröffnen. Der Holzofen ist ja noch vorhanden, kleinere Renovierungsarbeiten werden derzeit durchgeführt. Wir freuen uns, dass die Gastronomen mit einem Mittag- und Abendbetrieb das Haslach wiederbeleben werden und wünschen den Pächtern viel Erfolg.“

Ihnen gehört auch das Areal des Sternbräu in Rankweil?

Roberto Maier: „Ich habe die Sternbräu GmbH samt dem abbruchreifen Bestand erworben, um neuen Wohnraum zu schaffen. Nun wird in Absprache mit der Gemeinde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Ich war von Anfang an daran interessiert, dass der historische Sternen in seiner Form erhalten bleibt. Meine Idee wäre, dass im Wohnareal erneut eine Gastronomie angesiedelt wird. Noch ein Detail finde ich spannend: Wenn man in die Historie schaut war das Sternenareal einst ein Soldatenschwimmbad. Wir haben für die Bewohner einen Pool angedacht und würden mit dieser exklusiven Ausstattung gerne eine anspruchsvolle Klientel begeistern.“

Wie sieht der Zeitplan aus?

Roberto Maier: „Derzeit ist der Sternen noch geöffnet und erfreut sich großen Publikumandranges. Dem derzeitigen Pächter habe ich zugesichert, dass er noch bis Mitte Oktober das Gasthaus betreiben kann. Der Architekturwettbewerb wird demnächst ausgeschrieben, über den Sommer erfolgen die Planungen der Vorschläge, im September soll das Gewinnerbüro ermittelt werden. Ich hoffe, dass wir Ende Oktober mit den Abbrucharbeiten beginnen und anschließend mit der Baustelleneinrichtung starten können.“

Auch das Businesshotel ist wieder geöffnet?

Roberto Maier: „Ja, und erfreulicherweise super gebucht. Der nordische Stil unseres Gesamtdesigns kommt bei den Gästen super an. Auch der zeitgemäße Self-Check-In wird be-geistert angenommen. Das schlanke Hotelkonzept mit hohem Einrichtungskomfort wie eigener Kitchenette etc. wird von Businessreisenden hervorragend angenommen – wir sind auch an den Wochenenden fast ausgebucht. Aber auch Individualreisende kommen gerne und beleben die Region!“

Erschienen in den Vorarlberger Nachrichten, Ausgabe 27./28. Juni 2020

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